Nachhaltigkeit im Anlagenbau

Um die Nach­haltig­keit ein­er Fisch­zucht ge­währ­leisten zu kön­nen, muss auch das Anlagen­kon­zept dem Anspruch best­möglicher Um­welt­ver­träglich­keit gerecht wer­den. Daher ist bei der Ferti­gung von Aqua­kultur­an­lagen die Aus­wahl ge­eigneter Materi­alien und Struk­turen unab­ding­bar. Der SEAWATER Cube set­zt dabei auf ein Konzept be­stehend aus Up­cycling und nach­haltigen Mate­ri­alien.

So nutzen wir ein­er­seits gebrauchte Hochseecon­tain­er als Ressource. Diese wer­den von unserem Part­ner wieder auf­bere­it­et und nach unseren Maß­gaben umge­baut, sodass wir die Fis­chzuch­tan­lage in die Con­tain­er­struk­tur inte­gri­eren kön­nen. Die in der Anlage ver­baut­en Kom­po­nen­ten sind so ange­ord­net, dass kein Bauteil über die Con­tain­er­gren­zen hin­aus ragt. Dadurch kön­nen wir die Anlage in ihren drei Con­tain­er-Einzel­teilen ein­fach­er hand­haben und mit  nor­malen LKW zum Kun­den aus­liefern. Langfristig wer­den so (schein­bar) nut­zlose und aus­rang­ierte Ressourcen wieder aufgew­ertet und einem neuen Leben­szyk­lus zuge­führt (Upcy­cling).

Des Weit­eren feri­gen wir unsere Fil­ter, Beck­en und Rohre aus ther­mo­plas­tis­chen Kun­st­stof­fen (Poly­ethylen, Polypropy­len). Kun­st­stoff überzeugt im Ver­gle­ich zu alter­na­tiv­en Werk­stof­fen wie z.B. Edel­stahl zum einen durch seine beson­ders gut geeigneten Mate­ri­aleigen­schaften:

  • ein­fache Ver­ar­beitung
  • hohe Abrieb- und Ver­schleißfes­tigkeit
  • sehr geringe Wasser­auf­nahme
  • hohe Beständigkeit gegen Kor­ro­sion
  • geringe Wärmeleit­fähigkeit
  • Lebens­mit­t­elechtheit

Zum anderen entwick­elt sich Kun­st­stoff auf­grund sein­er scho­nende Ressourcennutzung (Erdöl), immer stärk­er zu einem nach­halti­gen Werk­stoff.  Als Werk­stoff hat Kun­st­stoff einen Leben­szyk­lus von bis zu 50 Jahren. Wenn das Mate­r­i­al nach dieser Zeit der Nutzung im SEAWATER Cube aus­ge­di­ent hat, kann es stof­flich oder ener­getisch recycelt wer­den. Die Nutzung von Poly­ethylen und Polypropy­len ermöglicht es weit­er­hin, auf einen zusät­zlichen Kor­ro­sion­ss­chutz beim Beck­en­bau zu verzicht­en. Zusät­zlich hat Kun­st­stoff eine geringe Schmelztem­per­atur, wodurch in der Ver­ar­beitung sowohl Energie, als auch Kosten einges­part wer­den kön­nen.

Im Resul­tat erre­ichen wir durch die Kom­bi­na­tion aus recy­cleten Con­tain­ern und nach­halti­gen Werk­stof­fen eine ressourcenscho­nen­des und ökol­o­gisch verträglich­es Anla­genkonzept, mit dem Fisch pro­duziert wer­den kann, ohne die Umwelt unnötig zu belas­ten.