Wie alles kam

Aus dem Studium in die Forschung

Die Idee zum SEAWATER Cube ent­stand wäh­rend unse­rer lang­jähri­gen For­schungs­tätig­keit als wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­ter im Labor Aqua­kul­tur der htw saar. In einer Viel­zahl an Pro­jek­ten haben wir uns um­fassen­des Wis­sen zur Zucht von Fischen im All­ge­meinen und zu hoch­tech­nischen, ge­schlosse­nen Kreis­lauf­sys­temen im Spe­ziellen an­ge­eignet. Die ge­sammel­ten Er­fahrungen zeig­ten uns, wie eine Fisch­zucht­an­lage aus­ge­legt wer­den muss, um sta­bil, effi­zient und damit wirt­schaft­lich zu lau­fen. Mit der Zeit ent­stand der Wunsch, ein ei­ge­nes Un­ter­neh­men zu grün­den und kom­pak­te, stan­dardi­sier­te Fisch­zucht­an­la­gen zu bau­en, die an­de­ren An­bie­tern durch in­ten­si­ve For­schung einen Schritt vo­raus sind.

Exist Forschungstransfer

Der Exist-­For­­schungs­­­tran­s­­fer ist ein Pro­gramm des Bun­des­minis­te­riums für Wirt­schaft und Ener­gie und des Euro­pä­ischen So­zial­fonds, wel­ches be­son­ders inno­va­tive und ri­si­ko­be­haf­te­te Pro­dukt­ideen mit hohem Po­ten­zial, aber gleich­zei­tig noch hohem For­schungs­be­darf för­dert. Die För­de­rung rich­tet sich an For­scher­teams von Hoch­schulen und au­ßer­uni­ver­si­tären For­schungs­ein­rich­tungen und um­fasst die Fi­nan­zierung von maxi­mal vier Per­so­nal­stellen und Sach­aus­ga­ben. Das Pro­gramm glie­dert sich in zwei Pha­sen: Ziel der ers­ten Pha­se sind Ent­wick­lungs­ar­bei­ten zum Nach­weis der tech­ni­schen Rea­li­sier­bar­keit, die Ent­wick­lung eines Pro­to­typen, die Aus­ar­bei­tung eines funk­tio­nier­en­den Ge­schäfts­mo­dells sowie schließ­lich die Grün­dung ei­nes Tech­­no­­lo­gie-­Star­t­ups. In der zwei­ten Pha­se sol­len wei­tere En­twick­lungs­ar­bei­ten, Maß­nah­men zur Auf­nah­me der Ge­schäfts­tätig­keit so­wie die Schaf­fung der Voraus­setzungen für eine ex­terne Un­ter­neh­mens­fi­nan­zie­rung un­ter­stützt wer­den.

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Der Wunsch, etwas zu bewegen

Wir essen alle ger­ne gut und gesund. Unse­re Urlaubs­aufent­halte an der Küs­te zeig­ten uns immer wie­der die hohe Lebens­quali­tät, die untrenn­bar mit fri­schen und un­be­handel­ten Nahrungs­mitteln aus dem Meer ver­bun­den ist. Ein wenig von die­sem Ur­laubs­ge­fühl woll­ten wir mit einem neu­en Pro­dukt — dem regio­nalen Meeres­fisch — auch in küsten­ferne Gegen­den brin­gen. Daher haben wir zur Ent­wick­lung unse­res Proto­typen zur Aqua­kultur von Salz­wasser­fischen und zur Vor­be­reitung des Markt­ein­tritts einen Exist-­For­­schungs­­­tran­s­­fer be­an­tragt. Die­se För­de­rung wur­de uns im Okto­ber 2017 vom Bun­des­mi­nis­terium für Wirt­schaft und Ener­gie er­folg­reich zu­ge­sprochen. Die Wichtig­keit des The­mas wird dadurch un­ter­strichen, dass uns die Gut­achter­kommission sogar 24 Mona­te statt der übli­chen 18 Mona­te Projekt­laufzeit an­geboten hat, um somit den Projekt­erfolg zu sichern.
“Inno­va­ti­on is the abi­li­ty to see chan­ge as an oppor­tu­ni­ty, not a thre­at.” (Ste­ve Jobs)

Ein paar Zahlen

Wäh­rend des EXIST For­schungs­trans­fers (Pro­jekt­na­me: [ocean]cube) haben wir zum Bau unse­res Pro­to­ty­pen eini­ges an Mate­ri­al bewegt und ver­baut. Ins­ge­samt stand uns eine För­der­sum­me von rund 800.000 Euro zur Ver­fü­gung, wovon etwa ein Drit­tel für Sach­mit­tel vor­ge­se­hen waren. Auch vie­le neue Fähig­kei­ten haben wir in die­ser Zeit erlangt.
  • Metall sägen — 70%
  • Kunst­off Schwei­ßen — 83%
  • Roh­re legen — 95%

Tonnen Aluminium

PE Platten

m Stromkabel

Winkel

Unterstützer & Förderer

Wir be­danken uns bei allen Part­nern, die seit Be­ginn an un­se­re Idee ge­glaubt und uns auf un­se­rem Weg in die Selbst­stän­dig­keit un­ter­stützt ha­ben.