KREISLAUF

Tech­no­lo­gie

SEAWATER KREISLAUF

Der Aus­tausch von gro­ßen Men­gen an Prozess­wasser ist kosten­­intensiv und ver­schwen­det wert­­volle Res­sour­cen. In der Salzwasser­aquakultur ist daher Ziel, einen mög­lichst gerin­gen Wasser­aus­tausch zu errei­chen. Der SEAWATER Kreis­lauf besteht aus ver­schie­de­nen mecha­ni­schen Filter­einheiten sowie unse­ren paten­tierten Bio­filtern. Die­se ent­fer­nen alle Futter­reste und Aus­scheidungen der Tie­re rück­stands­los aus dem Becken. Die Tie­re kön­nen so in kla­rem Was­ser unter opti­ma­len Bedin­gun­gen und ohne Stress auf­wach­sen. Dies ermög­licht bes­te Produkt­qualität. Das beson­de­re an unse­rer Tech­no­logie ist, dass wir Natur- und Ingenieur­wissenschaft mit­ein­an­der ver­knüp­fen. Alle Kom­po­nen­ten in der Anla­ge sind prozess­technisch genau­es­tens auf­ein­an­der aus­ge­legt und respek­tie­ren die stren­gen Anfor­de­run­gen, wel­che die Tie­re an die Wasser­auf­bereitung stellen.

drBB gelös­ten  Der SEAWATER Cube umfasst neben dem Pro­duk­ti­ons­be­cken meh­re­re phy­si­ka­li­sche und bio­lo­gi­sche Fil­ter­stu­fen, wel­che alle par­ti­ku­lä­ren und gelös­ten Rest­stof­fe aus dem Pro­zess­was­ser rück­stands­los entfernen.

Filter

In unse­rem Kreis­lauf kom­bi­nie­ren wir meh­re­re mecha­ni­sche und bio­lo­gi­sche Fil­ter. Jeder Trop­fen Was­ser im Becken durch­läuft drei Mal pro Stun­de alle Filter.

Wasseraustausch

Durch die Kom­bi­na­ti­on mecha­ni­scher und bio­lo­gi­scher Fil­ter­ein­hei­ten wer­den im Cube 99 % des Was­sers gerei­nigt – somit gibt es nur einen Ver­brauch von 500 Litern pro Tag.

Rundstömung

Durch leis­tungs­star­ke Pum­pen und Air­lifts erzeu­gen wir in der Anla­ge eine Rund­strömung, die den Fischen idea­le Bedin­gun­gen lie­fert, um ihr natür­liches Schwarm­ver­halten auszubilden.

Salzwasser

Grund­la­ge für das SEAWATER ist nor­ma­les Lei­tungs­was­ser. Die­ses wird mit einer spe­zi­el­len Mine­ral­mi­schung, die dem Meer nach­emp­fun­den ist, aufgesalzen.

MEERESFISCH FERNAB DER MEERE

Der SEAWATER Cube als Kreis­lauf­system zeich­net sich durch sei­ne Standort­unab­hängig­keit aus. Die Anla­ge läuft fern­ab von natür­lichen Gewäs­sern und hat dadurch kei­ner­lei Wechsel­wirkungen mit der Umwelt. Nega­ti­ve Ein­flüs­se auf die Mee­re, wie es z.B. bei Netz­käfigen durch Fisch­kot, Futter­über­schüsse und Tier­kadaver der Fall sein kann, wer­den gänz­lich ver­mie­den. Dane­ben sind meteoro­lo­gische Ereig­nis­se (z.B. El Niño) oder indus­tri­el­le Ver­schmutzungen (Mikro­plastik, Schwer­öl, Schwer­metalle) kei­ne Gefahr für die Tie­re. Durch Kreis­lauf­an­lagen wird eine kon­trol­lier­te Auf­zucht ermög­licht und es ent­steht Trans­parenz bezüg­lich Her­kunft und Inhalts­stoffen von Fischprodukten.

Digitalisierte

Pro­zes­se

INTELLIGENTE SELBSTREGULIERUNG

Herz­stück unse­rer Anla­ge ist der Schalt­schrank. Hier ist die Spei­cher­pro­gram­mier­ba­re Steue­rung (kurz „SPS“) ver­baut, in der das arten­spe­zi­fi­sche Fisch­wis­sen hinter­legt ist. Dane­ben lau­fen in der SPS die Daten aller Akto­ren, Sen­soren und Sub­systeme zusam­men. In der Soft­ware sind ver­schie­de­ne Funk­tio­nen ein­pro­grammiert. Damit steu­ert das Pro­gramm alle Pro­zes­se in der Anla­ge voll­auto­matisch inner­halb vor­ge­gebener Richt­werte. So wer­den der Arbeits­auf­wand für den Betrei­ber redu­ziert und die Produktions­sicherheit deut­lich erhöht. Die Auto­matisierung spei­chert zudem alle erfass­ten Daten in der Cloud. Dies dient der regel­mäßigen Ana­ly­se und Opti­mie­rung der Produktionsabläufe.

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